Wandertag im Elbsandsteingebirge Prag
Mrz 162011

AKR_0650

„Meinst du die mit dem großen Hund sind dahinten abgebogen, oder kommen die noch?“ – ach lass uns das Zelt jetzt einfach aufbauen, die Sonne geht gleich unter und Hunger habe ich auch. Wer soll hier jetzt noch kommen, außer einem einsamen Frauchen mit Hund? – Der Besitzer der eindeutig verlassenen und kaum noch umzäunten Datscha könnte kommen und mit vier weiteren Personen in der aufziehenden Dämmerung Übernahmeverhandlung führen.

So hatten wir, nachdem fünf Personen um uns, unser Zelt und unseren Topf voller Gnochi ihre Kreise gezogen hatten, sogar irgendwie die Genehmigung des Besitzers, für eine Nacht unser Zelt auf seinem Land aufzuschlagen. Auch wenn die Erlaubnis nur stillschweigend erfolgte, da die drei Männer zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren und die zwei Frauen entweder keine Lust hatten mit uns sonderbaren Spinnern englisch zu sprechen, oder es nicht konnten.

Da in der Tschechei noch alle Campingplätze geschlossen sind, hatten wir so eine etwas unruhige Nacht bei der Datscha am Bahndamm kurz hinter Litomerice.

Heute haben wir bei mal wieder starkem Gegenwind, auf sehr durchwachsenem Untergrund Melnik erreicht. Morgen verlassen wir die Elbe (Labe) und folgen der Moldau (Vltava) nach Prag.

Eine Antwort to “Die erste Nacht in Tschechien”

  1. Martin sagt:

    Auch wenn Strekov vielleicht beschwerlich war, es wird sicherlich nur eine Übungsaufgabe gewesen sein.
    Ich wünsche euch trotzdem, dass die Fahrradspuren an den Brücken/Unterführungen packtaschengerechter werden.
    Daumen hoch und immer schön Blick nach vorn!
    Martin

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