Seit drei Tagen folgen wir dem Elbe-Radwanderweg in Richtung Süden.
Den gut ausgebauten Radweg teilen wir nur mit Gänsen und andere Vögeln, Radreisende warten sicher auf ein paar Plusgrade. Wir müssen uns mit -6°C bis +2°C zufrieden geben.
Morgens stehen wir im Nebel auf. Die am Zelt und unseren Schlafsäcken kondensierte Feuchtigkeit ist gefroren. Wir packen nasses und gefrorenes Material.
Die Fahrt geht dann immer am Deich entlang. Beiderseits steht gefrorenes Wasser. Auf der einen Seite die Auen, auf der anderen der Fluss. Im Nebel eine sehr faszinierende, manchmal geradezu mystisch anmutende Landschaft.
Überall sind die Spuren des letzten Hochwassers zu erkennen. Viele Flächen sind noch geflutet, der Spülsaum der letzten Flut liegt direkt unterhalb der Deichkrone. Manchmal sieht man Holz, dass über den Deich geschwemmt wurde.
Gegen Mittag setzt sich die Sonne gegen den Nebel durch. Wir nutzen die starke Märzsonne für eine ausgiebige Pause die wir zum trocknen unseres Zelts und der Schlafsäcke nutzen.
Heute haben wir uns ein Zimmerchen in Wittenberge gegönnt. Unsere Unterhemden sind durch das ständige Schwitzen bereits hygroskopisch geworden und wir selbst benötigen auch dringend eine heiße Dusche.
Hach wie schön. In Hamburg war heute auch ein Hauch von Frühling, als die Sonne durchkam. Zeit um Sonnensegel etc. auszulüften und -trocknen.
Daumen hoch!
Martin
Hi ihr beiden.
Ich wünsche euch ein weiterhin regenfreies Wetter und möge es schnell wärmer werden!
Es könnte ja sein das wir uns am 10.4 an der Donau Richtung Budapest treffen.
Freue mich schon auf weitere Berichte!
LG
Thomas