Bis wir Dresden erreichten, hatten wir 720km auf unseren Tachos. Nach zwei fahrradfreien Tagen in der bezaubernden Stadt sind wir weiter in Richtung tschechischer Grenze gefahren. Da wir bis Prag von etwa vier Tagesetappen ausgehen und erst am kommenden Wochenende dort eine Verabredung haben, nutzten wir die Zeit für einen Wandertag im Elbsandsteingebirge.
Ein Campingplatz im Kirnitschtal war schnell gefunden, so dass wir Fahrräder und Gepäck sicher verwahrt wussten und zu einer kleinen, etwa sechstündigen Wanderung durch die sächsische Schweiz aufbrechen konnten.
Die Berge sind nicht sonderlich hoch, was die von ihnen ausgehende Faszination aber in keiner Weise schmälert. Im Gegenteil, innerhalb einer kurzen Zeit steht man auf verschiedenen Gipfeln.
Die Wanderwege sind sehr gut beschildert, sind mit Leitern und Treppen versehen und führen in eine spektakuläre Welt aus Sandsteinfelsen.
Vorbei am Falkenstein, entlang des Schrammsteingrates, der Carolafelsen und der Affensteine führte uns der Rundweg zurück zu unserem Zeltplatz mit W-Lan Anschhluß (!), so dass wir gleich einen Artikel über unsere (vorerst) letzten Tage in Deutschland online stellen können, denn bis zur Grenze sind es nur noch wenige Kilometer.
Hm, klingt nach Ostrauer Mühle.