Göreme / Türkei
89. Reisetag
4666 Kilometer
Über unseren Köpfen streicht Wind durch die Kronen der Apfelbäume die ihren angenehmen Schatten auf die Terrasse unserer Unterkunft werfen.
Wir haben gestern Mittag nach 300 km auf schlechtem Asphalt Geröme erreicht- das Zentrum der Kappadokischen Tourismusindustrie. Aber auch wenn das Dorf aus mehr Hotels und Pensionen zu bestehen schein als aus Wohnhäusern, sind wir von den Bewohnten Feenkaminen (spitze Tuffsteintürme) und der formenreichen Vulkanlandschaft hingerissen.
Früh am Morgen hatten wir ein Wasserflasche in unseren Rucksack gepackt und uns auf eine Wanderung durch die Täler rund um Göreme gemacht. Zwischen den ausgewaschenen Felsen ist es um diese Uhrzeit noch ruhig, so dass wir uns beim Erkunden der zahlreichen Wohnhöhlen und Felskirchen noch der Illusion des Entdeckertums hingeben konnten.
Die Vulkanlandschaft Kappadokiens war früh bewohnt, ab dem 10 Jh. lebten hier hauptsächlich Christen. Die eine Vielzahl an, in den Steingehauenen und teils mit Fresken bemalte, Kirchen hinterließen.
Gegen Mittag, als die Sonne heiß wurde, belebten sich die Täler mit Touristen aus Bussen vom Mittelmeer und aus anderen Zentren des Landes. Wir hatten uns an Höhlen, Fresken und tief in die Landschaft geschnittenen Tälern satt gesehen und genießen nun den Schatten auf der Terrasse.
Den Abend werden wir mit Bettina und Alex aus Berlin (Fernziele.info) verbringen. Die Beiden sind auf der gleichen Route wie wir unterwegs. Wir waren schon gespannt, wann und wo wir die Beiden treffen würden. Um ein wenig mehr Zeit für´s „Radlerlatein“ zu haben, werden wir morgen gemeinsam Kappadokien in Richtung Osten verlassen.

Youve got it in one. Couldnt have put it bteetr.